Bericht über eine Veranstaltung: Interreg Großregion & Gesundheit

☀ Dieser Artikel wurde von CONSEIL DÉPARTEMENTAL DE LA MOSELLE Anne Laure veröffentlicht ☀

Am 28. Juni 2021 fand eine Online-Veranstaltung mit folgendem Titel statt: Interreg Großregion & Gesundheit: Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Bereich Gesundheit und Vorsorge.

Bei diesem Webinar kamen neun Projekte (darunter Senior Activ‘) des Programms Interreg V A Großregion (2014-2020) zusammen, um an drei themenspezifischen Podiumsdiskussionen mit einem Bezug zur Gesundheit teilzunehmen:

  • Covid-19: Welche Konsequenzen für Interreg-Projekte und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Großregion? (INTER’RED, GeKo SaarMoselle, IMPROVE-STEM)
  • Vorsorge und Behandlung von Patienten in der Großregion: Welche Kooperationen existieren bereits und welche Hindernisse sind noch zu überwinden? (COSAN, GeKo SaarMoselle, Senior Activ’, APPS)
  • Aus-und Weiterbildung des Fachpersonals im Gesundheitssektor: Welche Fachkompetenzen sind in der Großregion gefragt und welche Initiativen existieren, um sie zu fördern? (PTFSI, INTER’RED, NHL-ChirEx, EP/PT).

Die von den verschiedenen Projekten durchgeführten Maßnahmen, die Lösungen, die Schlussfolgerungen, das weitergegebene Fachwissen und die im Rahmen der Projekte gewonnenen Erkenntnisse wurden vorgestellt, um über die Herausforderungen und die Zukunft der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Gesundheitsbereich zu diskutieren.

Aus den Gesprächen ergab sich, dass die Entwicklung von gemeinsamen Lösungen zwischen einzelnen Gebieten als ein Aspekt von wesentlicher Bedeutung betrachtet wird. Zwischen den Fachleuten und den Einrichtungen in den einzelnen Teilgebieten kam es durch die Pandemie zu einer größeren Zahl an Austauschen: Entwickelt haben sich ein neues solidarisches Miteinander und neue Beziehungen sowie eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Teilgebieten der Großregion, was eine bessere Versorgung der Patienten ermöglicht. Die Pandemie hat die Notwendigkeit verdeutlicht, zusammenzuarbeiten, sich über gemeinsame Problemstellungen auszutauschen und an der Resilienz von morgen zu arbeiten, indem alle Beteiligten lernen, besser zu kommunizieren.

Es wurden Arbeitsperspektiven aufgezeigt, um eine effiziente Zusammenarbeit zu erreichen, wie z. B. ein formalisierter Ablauf für die Feedbacks, um mögliche Probleme zu vermeiden, die Stärkung der Zusammenarbeit durch gemeinsam genutzte Instrumente (gemeinsame Schulungen, einheitliches Vorgehen, Plattformen für den Austausch, Zugang zu interkulturellen Aktionen etc.) oder auch eine bessere Abstimmung und Vernetzung, um kulturelle Unterschiede zu überwinden. Hier zeigt sich, dass es die Krise letztlich sogar ermöglicht, die Entstehung von Konzepten der Zusammenarbeit auf lokaler Ebene und die Schaffung von Synergien zwischen den Gesundheitssystemen der verschiedenen Teilgebiete schneller voranzutreiben.

Wenn Sie nach diesem kurzen Bericht mehr erfahren wollen, können Sie sich unter dem folgenden Link das Video der Veranstaltung anschauen: https://youtu.be/l2ZvwaC39Ow

Scroll to Top
Skip to content